Initiativ werden

 

Hospizarbeit in Brandenburg1Eine gute Pflege und Betreuung von alten Menschen hängt nicht nur von den Leistungen der Pflegeversicherung ab, sondern in ganz wesentlichem Maße von den Frauen und Männern, die den Alltag von pflegebedürftigen Menschen gestalten und begleiten. Mit Engagement und guten Ideen kann oft mit kleinen Schritten viel für die Verbesserung der Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden erreicht werden. Ein Vermieter organisiert Nachbarschaftshilfe für eine allein lebende pflegebedürftige Mieterin, eine pflegende Ehefrau gründet eine Selbsthilfegruppe von pflegenden Angehörigen, eine Leiterin eines Altenpflegeheims ergreift Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies sind nur einige wenige Beispiele, und es gibt viele davon im Land Brandenburg. Solche Initiativen verdienen es, bekannt zu werden und möglichst Nachahmer zu finden. Auf den folgenden Seiten sollen daher Menschen zu Wort kommen, die in  ganz unterschiedlichen Bereichen der Pflege initiativ geworden sind.

 

Schreiben Sie auf, was sie zu Ihrer Initiative bewegt hat und was Sie mit Ihrer Initiative bewegt haben. Oder schreiben Sie über eine Initiative, die Sie kennen und die Sie beeindruckt hat.Bitte schicken Sie Ihren Beitrag (ca. eine Seite) an pflegeinitiative@masgf.brandenburg.de. Wenn Sie möchten, dass potenzielle Nachahmer mit Ihnen in Kontakt treten, teilen Sie uns bitte mit, dass wir Ihre E-Mail Adresse als Kontaktmöglichkeit angeben dürfen.

 

Einfach für andere da sein 

Frau N.* ist eine einfache Frau – eine ehemalige Laborantin. Seit 1990, als eine Verwandte in das Altenheim Ketzin einzog, geht auch sie regelmäßig zu den Bewohnern des heutigen Seniorenzentrums „Kurt Bohm“. Während sie zuerst nur ihre Angehörige besuchte, nahm sie nach und nach weitere Bewohner in ihre Obhut. Heute ist sie 2-3 Stunden in der Woche im Heim anzutreffen. Lesen Sie den vollständigen Artikel..

 

Unterstützung von Heimbeiräten – ein interessantes Ehrenamt 

Initiativ werden H.Kieselbach1 Es lag eine gewisse Spannung im Raum. Nun war der Tag der Bewährung  gekommen. Die Mitglieder des Heimbeirates eines Seniorenpflegeheimes „Sankt Franziskus“ in Potsdam waren erwartungsvoll zur Sitzung erschienen. Wie sollte ich vorgehen? Die Mitglieder des Heimbeirates waren Persönlichkeiten, die in ihrem Leben sowohl im beruflichen als auch im familiären Bereich viel geleistet haben. Da war die Potsdamerin, die in ihrer Garnisonsstadt alle Höhen und Tiefen miterlebt hat. Oder die Lehrerin, die Kinder auf das Leben vorbereitet hat und nicht zuletzt die Vorsitzende des Heimbeirates, die in der Landwirtschaft aufgewachsen und gearbeitet hat. Alle drei Mitglieder besaßen Lebenserfahrung.

Theorie hatten wir im Lehrgang zur Verwirklichung des Projektes „Unterstützung von Heimbeiräten durch qualifizierte Ehrenamtliche“
des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg und der BundesInteressenVertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA e. V.) hinreichend aufgenommen. Aber wie sah nun die Praxis aus? Lesen Sie den vollständigen Artikel.. 

 

Ausgebildete Tierheilpraktikerin - Corinna Gerloff, 27 - betreut ehrenamtlich Demenzkranke

Alzheimer Gesellschaft1 Seit etwa anderthalb Jahren betreue ich ehrenamtlich Demenzkranke und ich muss sagen, es ist für mich eine fröhliche Arbeit. Zu sehen, wie sie sich freuen können, über das Grün im Park, über Blumen, den Duft von Blüten, das gibt mir selbst sehr viel. Lesen Sie den vollständigen Artikel..

Unser Infomobil Pflege

vor Ort im Einsatz

» mehr

Eröffnungsrede

zur Pflegeinitiative am 2. Altenpflegetag

» mehr